Die Erstausstattung für einen Welpen

                       

                                                                                              Wenn Sie sich entschieden haben einen Welpen in die Familie zu holen, dann sollten Sie im Vorfeld schon einiges bedenken. Ein Welpe benötigt nicht nur Liebe, er benötigt noch viel mehr zu seinem Wohlbefinden.

Zur Grundausstattung gehören…

Ein weiches Hundebett oder Hundekorb

Futternapf und Wassernapf

Transportbox, -Korb bzw. Hundebox

Halsband und Leine

Das Halsband Größe 27-40 cm ca.1,5 cm breit sollten Sie gleich mitbringen, wenn Sie den Welpen abholen.

Ein Hundehalsband und die passenden Leinen sind von Beginn an sehr wichtig. Mit der Hundeleine kann ein Welpe wie auch ein erwachsener Hund erzogen werden. Bei der Auswahl eines Halsbandes mit einer Leine sollte man immer auf das Material und die Bequemlichkeit für den Hund achten.

Kauartikel und Spielzeug

Beim Kauf von Spielzeug für den Hund sollte man die Größe des Tiers bedenken. Ein riesiges Spielzeug für einen kleineren Hund macht keinen Sinn. Und bei zu kleinem Spielzeug wird es vom Tier herunter geschluckt. Aus diesem Grund sollte das Spielzeug für den Hund nicht zu groß und auch nicht zu klein sein. Auch das Material sehr wichtig. Das Tier möchte auf seinem Hundespielzeug kauen und es herumtragen. Um diesen Belastungen einigermaßen standhalten zu können, solltet Ihr Spielzeug aus Hartgummi kaufen.

Zubehör für die Erziehung des Hundes

Für eine korrekte Hundeerziehung reichen manchmal eine Leine und ein Halsband nicht aus. Es gibt Hunderassen, die sich nicht leicht erziehen lassen. Dafür gibt es im Fachhandel weiteres Zubehör welches man für die Erziehung einsetzen kann. Hier werden Pfeifen oder spezielles Geschirr für die Hunde angeboten. Für die Erziehung und das Training eines Hundes sollten Sie nur fachgerechtes Zubehör im Handel kaufen und sich Literatur über das Thema "Rhodesian Ridgeback" durchlesen.

Die ersten wichtigen Dinge für den Welpen bei der Familie im neuen Zuhause

Der erste Tag im neuen Zuhause ist für den Welpen und seine Familie sehr aufregend.

Wir möchten hier nun einige Tipps geben, wie die ersten Stunden gut verbracht werden können.

Berufstätige Menschen sollten sich in den ersten Tagen nach Einzug des Welpen am besten Urlaub nehmen. Der Welpen benötigt Zeit zum stubenrein werden und die Zeit ist auch für die seelische Entwicklung des Welpen wichtig. Kommt man mit dem Welpen zu Hause an, sollte man ihm genügend Zeit geben, um sein neues Revier ausgiebig zu untersuchen und zu beschnüffeln. Es sollten nicht gleich alle Familienmitglieder auf ihn einstürmen, denn in den ersten Stunden ist Behutsamkeit angebracht, damit der Welpe nicht verängstigt wird. Zeigen Sie dem Welpen dann seinen Schlafkorb, indem Sie ihn immer wieder hineinsetzen und beschäftigen Sie sich dort eine Weile mit ihm. Hilfreich ist auch, wenn dies schon von Anfang an mit dem Kommando "Körbchen" verbunden wird. So wird er bald merken, dass dies sein Platz ist.

Hat sich die erste Aufregung im neuen Heim für den Kleinen etwas gelegt, bekommt er sein Futter und Wasser. Ein achtwöchiger Welpe muss vier Mahlzeiten am Tag erhalten und eine Futterumstellung sollte nur langsam erfolgen. Hierfür mischen Sie am besten nach und nach das mitgegebene Futter des Züchters mit anderem Futter. Nach dem Füttern bringt man den Welpen sofort nach draußen, damit er sein Geschäft erledigen kann. Genauso verfährt man, wenn der Welpe nach dem Schlafen aufwacht.

Der Schlafplatz

Man sollte immer beachten, dass ein Welpe zunächst wie auch ein Baby noch sehr viel Schlaf braucht. Dieses Bedürfnis sollte man unbedingt beachten. Zur leichteren Eingewöhnung sollte man das Körbchen am besten nachts ans Bett stellen. Ist der Welpe sehr unruhig, kann man ihm einen Wecker unter seine Hundedecke legen. Das Ticken wird ihn an den Herzschlag der Mutter erinnern und somit beruhigen. Will man den Hund auf Dauer nicht im Bett haben, dann sollte man gerade in den ersten Tagen nicht schwach werden, auch wenn er unruhig ist und nicht schlafen möchte. Damit tut man sich und dem Welpen keinen Gefallen. Wird man jedoch schwach, dann ist dies der erste Schritt für den kleinen Neuankömmling, in der Rangordnung mit dem Herrchen/Frauchen zu konkurrieren. Der Welpe kann vom Bett aus gestreichelt werden, um ihn zu beruhigen. Die zarte Berührung der Hand wird ihm die Geborgenheit und das Vertrauen geben, das er braucht, um als Hundebaby einem neuen aufregenden Tag entgegen zu schlummern.